Kreuzspitze und Großvenediger
Gipfeltouren
 
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I ♥ HIBI aktualisiert: 18.05.12
(CSS3)

Großvenediger 3.666 m

Der Hausberg von Prägraten - praktisch ein Muss!

Die Besteigung des Hausberges von Prägraten und Hinterbichl wird im Allgemeinen in zwei Etappen geplant. Am ersten Tag geht es von Hinterbichl aus über die Johannishütte zum Defreggerhaus. Nach einer meist kurzen Nacht beginnt dann in aller Herrgottsfrühe die Glet­scher­tour. Ein zeitiger Aufstieg ist gerade im Sommer wichtig, da später die Sonne den Weg unter Umständen zu einem matschigen Vergnügen macht.
 

Toureninfo

SymbolAnstrengende Gipfeltour! Obwohl man im All­ge­meinen den Venediger in zwei Etappen gehen wird, bringen die beträchtlichen Höhenmeter und vor al­len Dingen die dünne Luft ihre Problemchen mit sich. Zeiten: Hinterbichl - Johannishütte 2h; weiter zum Defreggerhaus 2½h; zum Gipfel: 2½h - 3h (ab­hängig von den Verhältnissen auf dem Gletscher!). Höhenmeter: Hinterbichl - Johan­nis­hüt­te ca. 770m; Johannishütte - Defreggerhaus ca. 850m; Defreggerhaus - Venediger ca. 700m.

SymbolDas lange Steigen über eisige Gletscherflanken und das Überwinden der Gletscherspalten ist nicht unbedingt jedermanns Sache, obwohl in einer gut geführten Seilschaft praktisch nichts passieren kann. Deutlich mehr Überwindung kostet die kurze, mitunter äußerst schmale, ausgesetzte Grat­pas­sage direkt vor dem Gipfel, an deren Flanken es Hunderte von Metern in die Tiefe geht.

SymbolSymbol Das rote E soll mahnen, dass bitte nie­mand auf die Idee kommt, diesen Gipfel im Alleingang oder in einer nicht fachgerecht ausgebildeten und erfahrenen Gruppe zu machen!  Grundsätzlich sollte das sichere Gehen über Eis und Firn sicher beherrscht werden. Aus­rüstung für Gletschertouren erforderlich! Feste, wasserdichte Schuhe, Gamaschen und Teleskop­stöcke, ggf. sind Steigeisen erforderlich! 

 
Gletscherbegehung! Seilpflicht! Keine Allein­gänge! Nur in kompetenter, gletscher­erfah­rener Seilschaft oder mit Bergführer!

Vom Defreggerhaus geht es gleich über die Drei­tau­senmetergrenze zum mittlerweile etwas ent­fern­teren Einstieg auf den Gletscher. Hier wird nun angeseilt, dann geht es steil hinab auf das Rainer Kees und in sanfter Steigung binnen einer halben Stunde hinauf auf den äußerst spaltenreichen Eisboden unterhalb des Rainer Horns.

Deutlich steiler und anstrengender gestaltet sich die nächste Stunde bis auf das Rainer Törl (3.422m). Auf dem hochgelegenen Gletscherdach am Hohen Aderl vorbei steigt man nun mühsam auf den kurzen Venedigergrat, dessen Über­schreitung etwas Beherztheit verlangt.

Das Gipfelglück ist wahrscheinlich sehr kurz, denn bei schönem Wetter ist dieser bekannte Gipfel überfüllt, und zu mehr als einem genüsslichen Rundblick, ein paar Fotos und einem Schluck Gipfelschnaps reicht es meistens nicht!

Im Hochsommer ist der Rückweg meistens nicht gerade erholsam, da der Schnee auf dem Gletscher schnell recht sulzig wird und man oft bis weit über die Knöchel einsinkt. Will man dann noch zu Fuß bis Hinterbichl, sollte man daran denken, dass vom Defreggerhaus bis ins Tal noch über 1.600 m abzusteigen sind!

Wichtig!

Bergführer und Hüttenquartier möglichst frühzeitig re­ser­vieren! In der Saison und besonders bei schönem Wetter wird's schwierig, eine Tour zu bekommen! Auch rechtzeitig an das Hüttentaxi denken!

 

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